Tagebuch: Bildung in nachhaltiger Entwicklung - Smartfisch Akademie

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Tagebuch: Bildung in nachhaltiger Entwicklung

Aktuelles

Modul 2 - Technik der Aquaponik (im Aquaponiker enthalten, für Jedermann separat buchbar, Tag 1 und 2 insbesondere für Betreiber von Kreislaufanlagen ausgelegt)

Fünf Tage Aquaponik Technik für Interessierte Aquaponiker und Studenten der HNEE

1. Tag, 15.01.2018, in den Gebäuden der Smartfisch UG am Oder Havel Kanal

Thema: Grundwissen zur Funktion von Kreislaufanlagen – Basis zum Aufbau von Kreislaufanlagen in Aquakultur plus Aquaponik
(Ein Muss für jeden der bewusst mit dieser Technologie zu tun haben will.)

Die Kreislauftechnologie in der Aquakultur ist im technologischen Sinne eine neue Disziplin, wenngleich ihre Funktion in den verschiedensten Bereichen des Lebens seit jeher eine Grundlage darstellt. In Fischfarmen sind geschlossene Kreislaufanlagen noch absolute Minderheiten, jedoch haben sie ein hohes Wachstumspotential aufgrund ökologischer Randbedingungen. In Deutschland soll bis zum Jahre 2020 die Produktionsmenge laut nationalem Strategieplan auf 50% des Gesamtvolumens erhöht werden.

Ob in der Fischmast oder Shrimps Hatchery, konventionell oder aquaponisch, es gibt die unterschiedlichsten Systeme mit doch gleichen Basisfaktoren. Grundwissen, Nachhaltigkeit, Bandbreite und Funktion dieser Technologie soll hier vermittelt werden. Die Untereinheiten werden einzeln behandelt, ihre Kombinationsmöglichkeiten sowie Grenzwerte diskutiert. Der erste Kurstag ist Basis für den folgenden Tag zur funktionellen Verknüpfung sowie dem Betrieb von Kreislauftechnologie im Aquafarming als auch in der Aquaponik.



Kompetenzzentrum: "Nachhaltiger Konsum (KNK)"

Stakeholder Meeting Nachhaltigkeit im Konsum, 12.12.2017, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), Wilhelmstrasse 54, 10117 Berlin

Thema: Umsetzung des nationalen Strategieplanes zur Nachhaltigkeit NAP 2017 auf Bundesebene

Zeit und Ressourcen werden knapp, der Klimawandel drängt, falsch ist nur die Untätigkeit im Kampf gegen die bereits eingetretene Umweltkatastrophe.

Wir unterstützen hier die Umsetzung nachhaltiger Ansätze und Technologien, sei es im Rahmen der Ausbildung, technischer Modifikationen, praxis orientierter Forschung und Entwicklung als auch durch Weiterverbreitung nachhaltiger Ideen. Ein Thema war die Behinderung nachhaltiger Methoden durch die Konzernlobby, von manipulierten Verbraucherinformation über Beeinflussung der Bildungsinstitutionen hin bis zur Lenkung politischer Würdenträger. Fazit: Wer morgen lebenswert existieren möchte muss heute handeln - im Interesse des Volkes.




Runder Tisch: "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)"
Teilnahme am 7. Runden Tisch zur Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) in Potsdam

Stakeholder Meeting BNE, 22.11.2017, Hoffbauer Tagungshaus, Hermannswerder 23, 14473 Potsdam

Thema: Umsetzung des nationalen Strategieplanes zur Nachhaltigkeit im Bereich Bildung NAP 2017 zum Landes Strategieplan BNE in Brandenburg LAP 2018

Was kann vom nationalen Werk übernommen werden, wo muss Brandenburg eigene Innitiativen ergreifen, vom nachhaltigen Kindergarten bis zur lebenslangen Berufsakademie: Elementarbildung, Schulische Bildung, Außerschulische Jugendbildung, Außerschulischer Lernort, Hochschulbildung, Berufliche Fort- und Weiterbildung, Erwachsenenbildung

Unser Smartfisch Team beteiligt sich im Bereich der Erwachsenenbildung an BNE. Thema für uns waren die Notwendigkeiten sowie Möglichkeiten nachschulischer Bildung im Bereich der Nachhaltigkeit bei lebenslangem Lernen. Dazu zählen Aus-, Weiterbildungs- als auch Studienangebote in ganzheitlicher bzw. integraler Aquakultur und Aquaponik. Zur Diskussion standen Fördermöglichkeiten für Teilnehmer sowie Multiplikatoren (Sustainable Agents), das Qualitätsmanagement zum Unterricht (QM), Zertifizierungsvarianten für Anbieter und Lenkungschancen zur Koordination den LAP.



Modul 1 - Grundlagen der Aquaponik, Blockwoche vom 09.10.2017 bis 13.10.2017 (AP Basis)
Desillusionierendes zum Thema Aquaponik, Grundwissen für Interessierte und Studenten der HNEE

Fünf Tage in den Gebäuden der Smartfisch UG am Oder Havel Kanal

13.10.2017, Thema: Variationen der Aquaponik – Kooperationen, Anwenderbeispiele, Modelle, Communities und Vielfalt
(Die Wichtigkeit des Betreibers - Erfahrungen aus dem Vergleich individueller existierender Systeme.)

Eine Kooperation aus Experten ist Grundlage eines möglichen Erfolges in der Aquaponik. Sie ist unumgänglich zur Erhaltung der Systemgleichgewichte, nicht nur im aquaponischen Bereich. Ideologie in der Aquaponik hat bisher zu einer Vielzahl von Misserfolgen geführt. Nachhaltige Systeme entstehen aus fachlicher Zusammenarbeit. Hier wurden soziale Komponenten sowie Möglichkeiten der integrierten Aqua/Agrikultur vorgestellt. Ob Industriesystem, Aquaponik im Eigenbau, "Small scale aquaponics", "Bioponics" oder "Microponics", wir unterrichteten und diskutierten die Möglichkeiten, versuchten zu strukturieren und für die Teilnehmer das passende System zu finden. Fazit: Anders als geplant.


12.10.2017, Thema: Geschichte der Aquaponik – Aquakultur trifft Landwirtschaft, Informationen zur Tradition und Moderne
(Wer hat`s erfunden - nicht die Schweizer, geschichtliche Betrachtungen.)

Die Aquaponik hatte eine lange kulturelle Entwicklung. Sie ist je nach Wurzeln im weiteren Sinne eine Form der integralen Landwirtschaft oder der integralen Aquakultur. Das Betrachten und Verstehen historisch östlicher Reis-Fisch-Kulturen, südamerikanischer Chinampas bis zur westlich geprägten "Aquaponics" im engeren Sinne war Inhalt dieses Kurstages. Es war eine Betrachtung der nachhaltigen Entwicklung von Versuch und Irrtum im Altertum bis zum rationalen wissenschaftlichen Vorgehen im modernen Industriezeitalter. Fazit: In Deutschland benötigen wir eine eigene Aquaponik, nachhaltig angepasst an unserer Gegebenheiten und Stärken.


11.10.2017, Thema: Einführung in die Aquaponik – Infos zu Grundlagen integraler Aqua/Agrikultur und deren Teilbereich Aquaponik
(Realitäten und Basiswissen zur Aquaponik – was ist Aquaponik wirklich.)

Begriffe, Definitionen, Randbedingungen, Realitäten, Nährstoffkreisläufe und Funktionsweisen der Aquaponik. Als Einstieg wurden die verschiedenen Schlagworte wie gängigen Marketingbegriffe dieser neuen oder doch alten Form der Landwirtschaft besprochen. Grundprinzipien zur Balance des komplexen wie spezifischen Nährstoffkreislaufs, der Mikrobiologie – hier Destruenten, der Fischphysiologie – hier Konsumenten, sowie der Pflanzenphysiologie – hier Produzenten, wurden vermittelt, zum Verständmis von Funktionsweisen und Historie. Aquaponik ist nicht kompliziert sondern komplex, einfach geht anders. Mathematik wie Physik gehören zur vernünftigen Planungsgrundlage einer nachhaltigen Innovation, Exel und Co beanspruchten unsere Einsteiger wie Fortgeschrittene.


10.10.2017, Thema: Einführung in die Hydroponik – Grundlagen Infos zur Hydroponik als Basis der Aquaponik
(Hydroponik, ein Mega-Wachstumsmrkt in den USA und was wir daraus lernen können.)

Landwirtschaft im aktuellen Kontext des Klimawandels, die Menschheit an ihre Grenzen, den „Planetary Boundaries“. Landnahme, Desertation plus Bodenversiegelung vernichten Flächen zur ackerbaulichen Lebensmittelreduktion, die Ressource Phosphor reicht der konventionellen Landwirtschaft als grundlegender Dünger nicht mehr aus. Ressourcenschutz als oberstes Gebot benötigt neue Anbauformen mit Nachhaltigkeit. Eine davon ist die Hydrokultur, Pflanzenbau ohne Erde direkt in einer Nährlösung oder in einem besonderen gefluteten Substrat. Der Aufstieg dieser Methode ist vor allem in den USA immens, doch ist es wirklich nachhaltig? An dieser Stelle lieferten wir einführende Bildung zu diesem Thema und dessen Vielfalt.


09.10.2017, Thema: Start Aquaponik mit Einführung in die Aquakultur – Grundlegende Infos zur Aquakultur als Basis zur Aquaponik
(Was die Teilnehmer über Aquakultur wissen wollten, Fakten, Zahlen, "Fakenews" und Manipulationen.)

Seit 2014 produziert die Aquakultur weltweit mehr als die Hälfte des konsumierten Fisches. Die Nachfrage nach Fischprodukten wird voraussichtlich bis 2050 um 70 Prozent steigen, eine Herausforderung für die Zuchtbetriebe und den nationalen Strategieplan unserer Republik. Mehr produzieren, Ressourcen sparen und sich gegen die anderen Protein produzierenden Wirtschaftszweige behaupten, ohne dass der manipulierte Normalverbraucher überhaupt weiß was Aquakultur wirklich ist, nachhaltige Innovationen sind von Nöten.

Neben dem Überblick zu unterschiedlichen Problemstellungen in den verschiedenen Formen der Fischzucht betrachteten wir die Vielfalt der Lösungsansätze einer ganzheitlichen oder auch integrierten Aquakultur, die eine Seite der Aquaponik darstellt. Definitionsmöglichkeiten, Marktlage und Techniken der Aquakultur standen im Mittelpunkt.

Doch wer glaubte Aquaponik sei  "Die" Lösung zur Nachhaltigkeit wurde herb enttäuscht. Polytheismus war gefragt - die Vielfalt der Möglichkeiten zum Erfolg oder Misserfolg. Die Avante Garde norwegischer Aquafarmen zeigt nachhaltige Methoden zur aquatischen Lebensmittelproduktion aber auch ihre Probleme, vor allem wenn sie diese nach Chile auslagert. Kaum wurden der Verbrauch von Antibiotika reduziert gibt es neue Schlagworte wie "Entlausungsmittel" oder Hormone. Die Medien mutieren zu Manipulatoren, zu gesteuerten Zombies der Lobby vielfältigster Natur, ob Tierschutz, Sojaindustrie, Aquakulturkonzerne, Politiker oder Schweinemast, viele Parteien sind an Desinformation interessiert. Das war eine Herausforderung für unsere Studenten, mehr als für die teilnehmenden Realisten aus unserer Wirtschaft.

Aquaponik wie sie von den meisten Menschen verstanden wird kann sich nur etablieren, wenn sie finanzielle Erfolge im kapitalistischen System aufweisen kann, einem System, welches durch menschliche Technik entstandene Probleme mit neuer menschlicher Technik zu lösen sucht. Damit ist Aquaponik weder "bio" noch "organic", was nicht heißt, dass sie es nicht noch werden kann. Tag eins verursachte nachdenkliche Teilnehmer. Möglicherweise liegt Nachhaltigkeit in anderen Wirtschaftsformen.



Businesskurs Kreislaufanlagen 27.09 bis 29.09.2017 (Intensive Auseinandersetzung mit dem RAS)
Crashkurs KLA zur Weiterbildung in moderner Aquakultur, angepasst an die Teilnehmerbedürfnisse

Drei Tage in den Gebäuden der Smartfisch UG am Oder Havel Kanal

29.09.2017, Thema: Definierter Betrieb des RAS – Alltag, Toleranzfelder, Steuer- sowie Regeltechnik, Handlungsempfehlungen
Unterrichtet wurden Manipulationsmöglichkeiten, alltägliches Handling, Notmaßnahmen, Worst-Case Simulationen, ökologische wie ökonomische Nachhaltigkeit und vieles mehr aus dem realen Umgang mit der Kreislauftechnologie.

28.09.2017, Thema: Funktion plus Vernetzung von Kreislaufanlagen – Funktionen in Kombination variabler Verschaltung von Bauteilen
Informationen zu den komplexen Funktionen, variablen Verknüpfungen und deren biochemischen Vorgängen wie Einlaufphasen, Schwingungsdämpfung im System und darauf zugeschnittene Aquakultur- sowie Filterkonzepte wurden behandelt.

27.09.2017, Thema: Grundlagenwissen zur Kreislauftechnik – Marktüberblick, Einzelelemente, Bauformen und Modularität
Wissen zu Kreislaufanlagen, Aquakulturmärkten, Vermarktung, RAS Modulen, vielfältigen Bauteilen, Funktionstypen und Fischarten waren im Fokus der anwesenden Anlagenbetreiber sowie Einsteiger.


Rezirkulierende Aquakultursysteme müssen geplant, berechnet, gebaut, betrieben und bezahlt werden. Sie sind Lebensraum von teils empfindlichen Fischen und Ersatz für die natürliche Reinigung bzw. Aufbereitung des Prozesswassers.

Wer immer mit welcher Fischart startet, sollte sich die Methoden vor dem Bau oder der Modifizierung seiner Anlage betrachten. Der Kurs bot die Chance vor dem Start oder Umbau einzugreifen, sich selbst ein Bild über komplexe anspruchsvolle und möglicherweise nachhaltigen Technologien zu bilden, um das eigene System mit seinen Bauteilen zu verstehen.


Businesskurse zu BNE Kreislaufanlagen im kleinen Rahmen

Schnupperkurs Aquaponik 22.09 bis 24.09.2017 (drei Tage intensive Auseinandersetzung mit Aquaponik)
Dreitägiger Workshop für Interessierte die einen Überblick zur Materie erhalten wollen.
Erst informieren, dann Aquaponik im Eigenbau oder die Vorplanung einer professionellen Anlage, angepasst an die Teilnehmerbedürfnisse.

1. Tag, 22.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Grundlagenwissen zur Aquaponik – warum, was ist Aquaponik, Randbedingungen
(Wissen zur Aquaponik, Bauformen, Funktionen, Gründe, Beispiele, Sinn und Unsinn.)

Von traditionellen tropischen Anbaumethoden bis zur modernen europäischen Anlagentechnik, die Aquaponik ist mehr als nur ein paar Fische mit einem Gewächshaus voller Tomaten. Noch ist das Meiste was wir davon wissen behaftet mit den Schlagworten des Marketings. Der Kurs soll den Teilnehmern einen Ein- und Überblick geben über die mögliche Vielfalt der Umsetzung, gleich ob Backyard- oder Profianwender. Aufklärung ist notwendig.



Businesskurs Kreislaufanlagen 04.09 bis 06.09.2017 (drei Tage RAS, dieses Mal "Salmoniden lastig")
Dreitägiger Workshop KLA für Interessierte und Salmonidenfans.
Crashkurs zur Weiterbildung in moderner Kreislauftechnologie, angepasst an die Teilnehmerbedürfnisse

3. Tag, 06.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Aquakultur Simulationen – Planspiele für Kreislaufanlagen, Systemsteuerung, von Exeltabellen zur Realität
(Prozessberechnungen, die Vorhersagen der Parameter plus ihre Auswirkung auf die Fische, Fehlermöglichkeiten, Eingriffe plus Steuerelemente, Anlagenplanung)

Praktische Systemsteuerung war Eingangsthematik des dritten Kurstages. Gefragt war dann das Thema: "Wie plane Ich mein eigenes System"!.


2. Tag, 05.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Verständliche komplexe Systeme – Verknüpfen komplexer Systeme mit dem Ziel einfacher Handhabung waren im Fokus
(Transparenz im Prozess, welcher Parameter gibt welche Info, wie kann ich dies mitgestalten, dies waren die Hauptfragen.)

Das Verstehen von Komplexität in der angewandten Aquakultur sowie deren Planung war Inhalt des zweiten Kurstages. Biotechnologische Verschaltungen einzelner Bauteilen zum verständlichen Komplex Kreislaufanlage, gebündelt mit vielfältigen Organismen und Abläufen, welche je nach Verschaltung unterschiedlich funktionieren bei Forelle oder Maräne, waren Stoff des Tages.


1. Tag, 04.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Grundlagen der Kreislauftechnologie – Grundelemente, Bauausführungen, Funktion und ihr Betrieb
(Basis zu Kreislaufanlagen, Einzelmodulen, Funktionsabläufen, Verschaltungen, Eingriffsmöglichkeiten für die Betreiber.)

Die grundlegenden Bausteine einer geschlossenen Kreislaufanlage waren Tagesthemen aber auch Semi-geschlossene Systeme wurden angeschnitten. Aufgrund der Teilnehmerinteressen wurden in erster Linie die Funktionen für Salmoniden fähige Anlagentypen vorgestellt und besprochen.



Businesskurs Kreislaufanlagen 01.09 bis 03.09.2017 (RAS in wilder Variation)
Dreitägiger Workshop KLA für Interessierte die mehr von komplexer Kreislauftechnik erwartet haben.
Erfrischend spannende Weiterbildung in zukunftsträchtiger Aquakultur.

3. Tag, 03.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Aquakultur Simulationen – Planspiele für Kreislaufanlagen, Systemsteuerung, von Exeltabellen zur Realität
(Prozessberechnungen, die Vorhersagen der Parameter plus ihre Auswirkung auf die Fische, Fehlermöglichkeiten, Eingriffe plus Steuerelemente, Anlagenplanung)

Praxisorientierte Systemsteuerung sowie deren Bedienung waren Eingangsthematik des dritten Kurstages. Alltägliche Realität für den Betreiber wurde dann umrissen, ein Anlagenbetrieb simuliert, Fehler- sowie Optimierungsmöglichkeiten betrachtet, Grundsätze einer Anlagenplanung kontrovers diskutiert mit dem Differenzbeispiel: Regenbogenforelle vs. Zander vs. Tilapia. Kommentar des Tages: "Und heute soll ich wohl zum Mathematiker für Buntbarsche werden."


2. Tag, 02.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Verständnis Komplexität – Weiterbildung zu den Komponenten sowie deren aquatisch biochemische Vernetzung
(Das Verstehen der Prozesse, die Aussagen der Parameter und die Verknüpfung zum Gesamtsystem standen im Mittelpunkt des Workshops.)

Die Komplexität der angewandten Aquakultur war Inhalt des zweiten Kurstages. Biologisch-technische Netzwerke aus Bauteilen mit Eigenleben, variable Organismen und Prozesse, welche je nach Verschaltung unterschiedlich funktionieren, verschiedenste Funktionstypen, Fisch abhängige Randparameter, Berechnungsmodelle plus ihre Theorien wurden behandelt. Kommentar des Tages: "Eigentlich wollte ich nur Fische züchten und nicht Chemie studieren."


1. Tag, 01.09.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Grundlagenwissen Kreislauftechnik – Grundausbildung zu Einzelelementen, Bauformen, Funktionen sowie mögliche Handlungsempfehlungen
(Wissen zu Kreislaufanlagen, Modulen, Funktionen, Verknüpfungen, Manipulationsmöglichkeiten welche die Betreiber wissen wollten.)

Die Planung und Infos rezirkulierender Aquakultursysteme waren Einstiegsthema. Wasseraufbereitung, mögliche Filtersysteme und ihre Wirtschaftlichkeit standen zur Diskussion. Die Top Ten Arten sowie die wichtigsten Produktionsmethoden der Aquakultur wurden betrachtet. Die Wahl der Fischarten aufgrund der Randparameter wurde festgelegt, hier waren es Barschartige. Der Kurs bot die Chance vor dem Projektstart nachzudenken. Die Lernenden hatte Eigenvorstellungen.



Sommer-Akademie Aquaponik 10.7 bis 21.07.2017 (zwölf Tage zum intensiven Einstieg)
Ein Workshop als Bildungsurlaub. Ein Überblick über den zwölftägigen Kompaktkurs Aquaponik.

12. Tag, 21.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Abschlussveranstaltung – Aquaponik der Teilnehmer, Leben für die eigene Idee.
(Fazit, wo stehen wir, was hat uns der Workshop gebracht, Zukunftsgestaltung, Netzwerke, wie setze ich die Ideen mit der neuen Bildung um?)

Weitere Vertiefung in die Aquaponik auch im weiteren Sinn, Diskussionen zur eigenen Realisierung von klimatisch angepassten Projekten, erweiterte Konstruktionsansätze für den Eigenbau, semi- oder vollkommerzielle Anlagen als Lösungsoptionen, Abschluss und Netzwerkerweiterung, Kontakte und Pläne wurden verknüpft. Der individuelle Weg für nachhaltigere Methoden ist vorbereitet.


11. Tag, 20.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Biochemie der Lebewesen –  am Fallbeispiel eines Teilnehmerprojektes.
(Aquaponik im Obstbau, dieses Mal ein System mit offener Drainage und einheimischen Spezies – wie kann ein regionales System umgesetzt werden?)

Biochemie der Lebewesen, Lebensgrundlagen, Physiologie und Bedingungen der beteiligten Spezies, die entscheidende Kulturauswahl ob Forelle, Maräne, Tilapia oder Wels, Gesundheitsplanung sowie Nährstoffkonzepte im geplanten eigenen System am Fallbeispiel von Johannes: Klimatisch angepasstes System, heimische Art, kleine Tonnage für die Gastronomie plus Dünger mit Bewässerung im Obstbau, open drained, so könnte es funktionieren, auch in Deutschland.


10. Tag, 19.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Alltag der Aquaponik – Betreiben und Regeln
(Was macht der Aquaponiker täglich, wie betreibt und regelt er sein System?)

Betrieb und Regelung von Aquaponikanlagen - Überwachen, Betreiben, Lenken unterschiedlicher komplexer aquaponischer Vorgänge, Mess- und Regeltechnik, Alltagsprobleme der Aquaponik standen zur Diskussion. Statement des Tages: "Endlich weiß ich was ich am Wochenende zu tun habe."


9. Tag, 18.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Biochemie variabler Kreisläufe – Simulation der Werte
(Planspiele der Aquaponik und ihrer Parameter, was geschieht in welchem System mit den wichtigsten Parametern?)

Erweiterungen zum biochemischen Kreislauf, Einzel- und multiple Kreisläufe im Vergleich, Bypass, Einwegsysteme und oder Mehrweg Varianten waren Thema. Zudem gab es die angekündigte Exkursion zur INAPRO Aquaponik Anlage bei den Müritzfischern, vielen Infos vor Ort und Fischvariationen zum abendlichen Grillfest mit Filets, Spiesen und Lanzwein, Feierabend mit aquaponischer Diskussion und Moskitos.


8. Tag, 17.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Bandbreite der Aquaponik – Micro-, Mari-, Bioponik und ihre Diversitäten
(Welche Systeme sind wann und wo angebracht, welches Modell passt zu welchem Teilnehmer?)

Nach der Verschnaufspause ging es voller Motivation zur Sache, Vertiefung des Wissens, Diskussionen zur Praxis, neue Konzepte, Konstruktionsansätze für eigene Backjard-Aquaponics oder Microponics, Beispielanlagen verschiedener Bereiche, Netzwerkknüpfung zu Betrieben, die Teilnehmer suchten den eigenen Ansatz und zukünftiges Engagement. Die Verknüpfung der Fisch- und Pflanzentechnik wurde untersucht, Aquaponische Systemkommunikation besprochen, verbindende Prozesstechniken vorgestellt, Randbedingungen definiert, Synergien vs. Problematiken diskutiert, wozu Feierabend?


7. Tag, 16.07.2017, in Brandenburg

Thema: Freizeitgestaltung – nach täglicher geistiger Arbeit, Freizeit im Bereich der Fischerei und im Badesee
(Nach einer informationsreichen Woche mit täglichem vollen Pensum – eine verdiente sonntägliche Pause verschaffte Abhilfe)


6. Tag, 15.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Bau hydroponischer Variationen – Aquaponik taugliche Hydrokulturtechniken.
(Welche Variationen gibt es – welche Varianten können wir unter welchen Randparametern einsetzen?)

Behandelt wurden Baugruppen, Verknüpfung und Betrieb von Hydroponikanlagen und die Modellierung botanische Systeme zur aquaponischen Anwendung. Statt der Exkursion zu einer Aquaponikanlage wurde am späten Nachmittag ein entspannter Besuch zur Zechliner Fischerei unternommen. Neben dem Fisch konnten dann die Informationsmengen über das Thema Aquaponik verdaut werden. Der Sonntag wurde zum Ruhetag erklärt.


5. Tag, 14.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Baugruppen und Formen Gewächshaus Technik – was wir von den konventionellen Methoden übernehmen können oder nicht.
(Welche Gemüsebautechniken gibt es – welche können wir nutzen wenn diese zur Aquaponikanlage genutzt werden soll?)

Grundwissen Hydrokultur, Biochemie der Gewächshaus- und hydroponischen Technik, Hydroponik Konstruktion und mögliche Vernetzung, Pflanzenbau und seine Variationen wurden vorgestellt und diskutiert, muss es überhaupt ein Gewächshaus sein, Freilandkulturen in der Hydrokultur oder Aquaponik.


4. Tag, 13.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Baugruppen und Formen der Kreislauftechnik – vom Einzelmodul zum komplexen RAS
(Was gehört in ein Recirculating Aquaculture System – wenn es zur Aquaponikanlage modeliert werden soll?)

Baugruppen, Funktionselemente, Verknüpfung und Betrieb von Kreislaufsystemen, Modellierung komplexer Anlagen zur integralen Anwendung, Funktionsabläufe und Parameterwirkung in Anlagen, Möglichkeiten zum Eingriff, Planungsgrundlagen, welches Konzept passt zu welcher Anlage, Ernüchterung über Wunschvorstellung, Marketingschlagworte und Realitäten. Fazit der Teilnehmer: "Wir müssen unsere eigenen Technologien entwickeln."


3. Tag, 12.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Grundlagen der Kreislauftechnik – Biochemie geschlossener Systeme
(Welches Wissen benötigen wir überhaupt zur Umsetzung von Aquaponik, Wissenschaft vs. Ideologie.)

Grundlagen sowie Biochemie der Kreislauftechnik, Basics zum Aufbau von geschlossenen Kreislaufanlagen der Aquakultur, Nährstoffkreisläufe, Funktionsweisen, Materialien, Besatz- und Gesundheitskonzepte wurden am dritten Tag diskutiert, Lösungsansätze und Motivationsfindung der Teilnehmer. Ausschlussverfahren für nicht angepasste Systeme. Erste Reflektionen der eigenen Standpunkte.


2. Tag, 11.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Integrale Aqua/Agrikultur – Grundlagen integrativer Systeme
(Welche Probleme erwachsen aus unserer konventionellen Fisch- und Landwirtschaft, welche Lösungsansätze gibt es wirklich?)

Intention, Geschichte, Kreisläufe, Bandbreite, Aquakultur trifft Landwirtschaft, von Traditionen und Moderne, integrale Aqua/Agrikultur, das waren die Inhalte des zweiten Tages der Sommerakademie, teils desillusionierend, Gründe zum Umdenken, es folgte eine Nacht des Nachdenkens über Sinn und Unsinn der Aquaponik, Abreise oder die Suche nach in Europa möglichen Varianten zur nachhaltigen Lebensmittelproduktion.


1. Tag, 10.07.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Einstieg mit Zielvorstellung – Einführung in Aquakultur sowie Hydroponik, die Ziele der Teilnehmer
(Wo stehen sie mit Ihrem Wissen, was wollen oder wollten sie erreichen, welche Möglichkeit bietet die Verknüpfung von Fischzucht mit Landwirtschaft?)

Ökologische Fischzucht mit Gemüsebau zu kombinieren war und ist das Ziel unserer Teilnehmer. Macht dies ernsthaft Sinn, welche Randbedingungen bringen die Interessierten mit?

Am ersten Tag verschafften wir uns einen Überblick, über Uns, über Aquakultur, über Hydrokultur, über die aquaponische Ideologien und deren Irrtümer. Die Produktionsmethoden sind von den Schlagzeilen der Medien belastet, positiv oder negativ, was und wer steckt dahinter wurde diskutiert, welche Definitionen sind treffend, von wem, was können wir leisten? Was wollen wir, Backjard-Systeme zur Selbstversorgung oder professionelle Betriebe? Was ist mit Tierschutz und Tiergesundheit? Was geschieht mit unseren Lebensmittel? Gibt es die Wertschätzung nachhaltiger Produkte? Aquaponik hat auch mit dem Aufbau plus Umbau unserer Gesellschaft zu tun.

Es gab Einblicke bzw. Orientierung zu den verschiedenen aktuellen Formen der Fischzucht, dem Gemüsebau sowie erste Informationen zur Diversität der Lösungsansätze einer integrierten Aquakultur wie auch Hydrokultur, den ursprünglichen Komponenten der Aquaponik.



Sonderworkshop Kreislaufanlagen 29.5 bis 30.05.2017 (zwei Tage für kurz Entschlossene)
Wenig Zeit aber viele Fragen zur KLA, wer dies hatte war in diesem zweitägigen Sonderworkshop KLA richtig.

2. Tag, 30.05.2017, im Aquakultur-Online Gebäude, 10827 Berlin, Feurigstrasse 23

Thema: Verknüpfung, Anwendung als auch Sinn der Kreislauftechnik – komplexe Funktionseinheiten
(Erfahrungen zu Kreislauffunktionen sowie deren Anwendungen, Vorhersagechancen für den Anwender.)

1. Tag, 29.05.2017, im Smartfischgebäude, 16225 Eberswalde, Angermünder Chaussee 1

Thema: Basiseinheiten der Kreislauftechnik – Einzelelemente, Bauformen und Handlungsempfehlungen
(Wissen zu Kreislaufanlagen, Modulen, Funktionen, Verknüpfungen, Manipulationsmöglichkeiten, Marktlage.)

Künstliche Kreisläufe müssen geplant, gebaut, betrieben und bezahlt werden. Wer immer mit welcher Fischart startet, sollte sich die Methoden vor dem Bau oder der Modifizierung seiner Anlage betrachten. Der Kurs bot die Chance vor dem Start oder Umbau einzugreifen, sich selbst ein Bild über komplexe anspruchsvolle Technologien zu bilden. Spruch des Sonderworkshops: "Kein Geld verdienen kann ich auch mit Schweinemast!"



Modul 3 - Biochemie der Aquaponik (im Aquaponiker enthalten, für Jedermann separat buchbar)
Folgeveranstaltungen siehe Aquaponiker Brochüre

5. Tag, 19.05.2017, im Smartfischgebäude Eberswalde

Thema: Parameter von AquaponikanlagenLeitplanken und Toleranzfelder
(Glauben ist gut, Kontrolle ist besser, vorausgesetzt man weiß was zu kontrollieren ist.)

Jede Fisch- oder Pflanzenspezies hat ihre Anforderungen. Jeder Biofilter hat seine Arbeitsoptima.  Sind  alle  Spezies  oder Filtertypen für ein Aquaponik-System geeignet?Welche Fisch- und Pflanzenarten können  Sie  also  einsetzen  und  warum? Diese  Fragen  werden  in  diesem  Kurstag behandelt.  Viele  Fakten  sind  noch  zu erforschen  doch  manches Mal  hilft  Menschenverstand   mit   Experimentierfreude.  Leitplanken  und  Toleranzen  der Parameter sind hier Thema.


4. Tag, 18.05.2017, im Smartfischgebäude Eberswalde

Thema: Pflanzen, Biomasseproduzenten und Nährstoffkonsumenten Synergie
(Ob mit oder ohne grünen Daumen, es könnte auch den Gärtner interessieren.)

Pflanzen sind die Endverbraucher der Nährstoffe in der Aquaponik und  betreiben in geschlossenen Kreisläufen den Stickstoffentzug des Fischabwassers, die grüne Denitrifikation. Ebenso sind sie wirtschaftlicher  Zielparameter und  gewünschte  Biomasse.  Damit  ergibt  sich  möglicherweise  die  Forderung zur  Nachdüngung  bzw.  zur  Manipulation des Fischabwassers vor dem botanischen Reich. Ein umfangreiches Wissen über den  Nährstoffbedarf  der  Nutzpflanzen sichert ein gutes Gleichgewicht des Systems.


3. Tag, 17.05.2017, im Smartfischgebäude Eberswalde

Thema: Mikroben, die Zähmung der Destruenten – Prozessreaktor Bakterie, nützliche Helfer oder Pathogene
(Notwendige Prozesstechnik der Wasseraufbereitung, was Sie schon immer über Ihre Verbündeten oder Feinde wissen wollten.)

Mikroorganismen bestimmen die Welt, auch die der Aquakultur oder Hydrokultur. Ob autotroph oder heterotroph, im geregelten Mikrokosmos liegt die Basis der Kreislauftechnik oder der verknüpften integralen Systeme. Die Vielfalt der Arten wie auch Stämme ist bedeutend sowohl für jede Funktion des Biofilters als auch für die Gesundheit der Fische und Pflanzen. Um die optimale Komposition zu entwickeln ist ein Grundverständnis der nützlichen Kleinstlebewesen unumgänglich, das Erkennen möglicher Pathogene von Vorteil.


2. Tag, 16.05.2017, in der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Raum 5.203

Thema: Fische, Konsumenten und ihre Parameter – Trophistufe Fisch, Bedürfnisse, Gruppierung, Baustein
(Wo steht mein Fisch im Aquaponiksystem, hier versuchen wir dies zu strukturieren, auch zu manipulieren.)

Fische als Konsumenten treten im System nicht nur als Konsument im Sinne der Trophie auf, sondern auch als Lieferant für die Grundbausteine der Pflanzendüngung. Genauso sind sie aber die diktatorische Größe im Hälterungsbereich. Ihre Physiologie bestimmt die Bauform, die Kenntnis darüber liefert uns Möglichkeiten zum Eingreifen sowie zur Konstruktion. Nur wer sich über die physiologischen Abläufe der Tiere und deren Folgen im Klaren ist kann erfolgreich Fischzucht betreiben.


1. Tag, 15.05.2017, in der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Raum 5.203

Thema: Vertiefung zum biochemischen Kreislauf – Einzel- und multiple Kreisläufe im Vergleich
(Sie wollen wissen worauf Ihre Technik basiert, dann kommen Sie zu den stofflichen Grundlagen.)

Die biochemischen Kreisläufe der Natur sind auch Grundlagen aquaponischer Technologien. Aquaponik ist jedoch mehr als der symbolische Zirkel von Fisch-Mikrobiologie-Pflanze. Sie ist eine Komposition vieler Einzelkreisläufe, paralleler Bypässe und mancher unbekannter Parameter. Die Vertiefung des Grundwissens und der Einblick in die Vielfalt dieser Lebenszusammenhänge sind Thema dieser Unterrichtseinheit. Ob Einzelzirkel, multipler Kreis oder Einbahnstraße, jede Form hat ihre Gründe, auch wenn es nur "youtube" im Eigenbau ist.



Modul 2 - Technik der Aquaponik (im Aquaponiker enthalten, für Jedermann separat buchbar, Tag 1 und 2 insbesondere für Betreiber von Kreislaufanlagen ausgelegt)

5. Tag, 07.04.2017, im Smartfisch Gebäude Eberswalde

Thema: Betrieb und Regelung von Aquaponikanlagen - Fahren und Lenken aquaponischer Komplexe
(Das Beherrschen des Komplexen, gesucht sind Dompteure der Vielfalt.)

Komplexe Systeme haben oft komplizierte Steuer- und Regeltechniken. Dies lässt sich reduzieren durch komplexes Wissen über die Parameter und Pfleglinge einer Anlage. Wer um deren Toleranzen weiß vermeidet Fehlalarme und Messaufwand. Der Betrieb einer Aquaponikanlage erfordert das „Eindenken“ in das System. Der Workshop-Teilnehmer sollte eine Vorstellung vom Betrieb seiner Anlage erhalten, die ihm das Simulieren von Betriebssituationen und Abwenden von Havarien ermöglicht. Wir wollen nicht nur erfahren was geschieht, sondern dies vorhersagen und reagieren lernen.


4. Tag, 06.04.2017, im Smartfisch Gebäude Eberswalde

Thema: Verknüpfung der Fisch- und Pflanzentechnik - Variationen aquaponischer Systemkommunikation, verbindente Prozesstechnik
(Kommunikation entgegengesetzter Systemen, Sie sollen Dolmetscher werden zwischen Fischzucht und Pflanzenkultur.)

Die Verknüpfung komplexer Systeme erhöht auch in Folge die Anforderungen an den Betreiber. Hinter den möglichen Synergien verstecken sich neue komplexe Problemstellungen. Der Teilnehmer erhält hier keine Patentrezepte, jedoch Lösungsansätze, Prozessdenken und Grundlagen, um diese Kenntnisse auch an seiner Anlage umsetzen zu können. Die noch individuellen Bauformen der angewandten Anlagen erhöhen die Bandbreiten der Verknüpfungen – und jene der neuen Aufgaben. Wie im täglichen Leben ist hier die Balance, die Mitte das zu erstrebende Ziel - biologischer Buddhismus?


3. Tag, 05.04.2017, im Smartfisch Gebäude Eberswalde

Thema: Grundwissen der Gewächshaus- und hydroponischen Technik - Möglichkeiten zur Hydroponik Konstruktion
(Die Hydroponik in der Aquaponik ist eine Andere, wer sie kennen lernen möchte darf sich hier anmelden.)

Ob Neueinstieg oder mit Gewächshauserfahrung, Aquaponik verlangt auch von erfahrenen Gärtnern eine Weiterbildung aufgrund komplexer Verbindungen mit der Aquakultur. Im Kontext dieser Anforderungen wurden neue Technologien in der Agrikultur entwickelt, die hier zusammen mit traditionellen Methoden bearbeitet werden. Es gibt mehr als NTF und Schwimmbeet. Die Innovation führt auch zum Wandel der konventionellen Appartur, sowohl im Fischbereich als auch im Pflanzensektor. Viele Entwicklungen liegen noch vor uns. Es darf weiter gedacht werden.


2. Tag, 04.04.2017, in der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Raum 5.110

Thema: Baugruppen, Verknüpfung und Betrieb von Kreislaufanlagen - Modellierung komplexer Systeme
(Wer mehr über sein Anlage erfahren möchte, um ihre volle Kapazität zu nutzen, ist hier richtig.)

Bereits nach 50 Jahren industrieller Kreislauftechnologie wurde eine Vielzahl von Funktionstypen mit unterschiedlichsten Baugruppen für die Zucht aquatischer Lebensformen entwickelt. Die Wichtigsten werden hier vorgestellt und ihre Verknüpfungsmöglichkeiten besprochen. Ob Split-Pond, Floating RAS oder geschlossener Warmwasserkreislauf, der Teilnehmer sollte ein Verständnis für den Betrieb einer solchen Technologie erhalten. Er soll lernen die passende Modultechnik auszuwählen. Ob Trommelfilter oder Sedimentfalle, Tropfkörper oder Moving-Bed, jedes System hat seine Vor- und Nachteile. Nur derjenige kann richtig entscheiden, der diese Techniken mit deren Sinn und den vorhandenen Randparameter kombinieren kann. Wir erproben den "Smartfischsalat".


1. Tag, 03.04.2017, in der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde Raum 5.303

Thema: Grundwissen zur Funktion von Kreislaufanlagen – Grundlagen zum Aufbau von Kreislaufanlagen der Aquakultur und Aquaponik
(Ein Muss für jeden der bewusst etwas mit dieser Technologie zu tun haben will.)

Die Kreislauftechnologie in der Aquakultur ist im technologischen Sinne eine relativ neue Disziplin, wenngleich ihre Funktion in den verschiedensten Bereichen des Lebens seit jeher eine Grundlage darstellt. In Fischfarmen sind geschlossene Kreislaufanlagen noch eine absolute Minderheit, jedoch haben sie ein hohes Wachstumspotential aufgrund ökologischer Randbedingungen. Ob in der Fischmast oder Shrimps Hatchery, konventionell oder aquaponisch, es gibt die unterschiedlichsten Systeme mit doch gleichen Basisfaktoren. Grundwissen und Bandbreite zur Funktion dieser Technologie soll hier vermittelt werden. Die Untereinheiten werden einzeln behandelt, ihre Kombinationsmöglichkeiten sowie Grenzwerte diskutiert. Dieser Kurstag ist die Basis für den folgenden Tag zur funktionellen Verknüpfung und dem Betrieb der Kreislauftechnologie im Aquafarming.



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