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Aquaponik = Aquakultur x Hydroponik

Aquaponik ist die komplexe Verbindung von Aquakultur plus Hydroponik, Fischwirtschaft trifft Landwirtschaft - Synergie oder Multiplikation der Probleme? Zumindest stellt sie kein Allheilmittel dar sondern ist eine Chance zur "Ökologisierung" einzelner Teile unserer Lebensmittelherstellung. Doch eben so einfach ist es nicht mit diesem Gemüsefisch oder Tomatenfisch. Nichts ist logischer doch zugleich komplexer als unsere natürlichen Kreisläufe, auch im künstlichen Gewächshaus.

Was ist sie wirklich und woher kommt sie?

Noch vor wenigen Jahrzehnten war sie eine Unbekannte, eine Spielwiese für ökologische Pioniere. Mag auch der Begriff "Aquaponics" im engeren Sinne eine Neuschöpfung des Marketing sein, die aquaponische Geschichte ist alt. Sie existiert in Form der Reis-Fisch Methoden oder Chinampas seit einigen tausend Jahren - mehr oder weniger erfolgreich in verschiedenen menschlichen Kulturen, tendenziell unter tropischen Randbedingungen. Einige Idealisten sehen in ihr die Rettung der Welt, doch so mancher hat mit ihr bereits eine Bruchlandung erlebt. Hier entsteht eine Kluft zwischen Wollen und Können. Man diskutiert über den Abbau von Nährstoffen aus der Fischzucht mit Hilfe von Bakterien im Biofilm und Pflanzen im Gewächshaus. Doch fehlen allzu oft einfache elementare Kenntnisse der biochemischen oder technischen Abläufe. Welcher Fischzüchter kennt den integralen Gemüsebau bzw. welcher Botaniker weiß um die Wirkung einzelner Stoffe auf den Fisch?

Regionale Anpassungen - Urban Farming

Wie lässt sich diese Methode in eine konventionelle Agrarwüste Europa bzw. Nordamerika integrieren, in der Agrartechniker nach Anweisung ihrer Chemiekonzerne einen nahezu toten Boden bearbeiten. Oder müssen wir unserer Wege der Landwirtschaft sowie Aquakultur grundsätzlich überdenken in Zeiten von Energie- und drohendem Phosphatmangel? Viele nachhaltige Ansätze werden bereits erprobt.

Da wären die Backjard-Aquaponiker in Australien, eine hippe Bioponik-Gemeinde in den USA, modernes Urban Farming in Deutschland und energetisch aufwendige Tropenhäuser in der Schweiz. Zumindest der Ansatz zum Cityfarmer verspricht im Zeitalter von Desertation plus Bodenverknappung eine Teillösung durch die Co-Nutzung von bebauten Flächen.
 

Klimatische Transformation zum Bioponics Gemüsefisch

Wirtschaftlich und kontinuierlich erfolgreich sind bisher nur der chinesische „Reisfisch“ oder die tropischen „Aquaponics“ Farmen auf Hawaii. In unseren Breiten stehen einige Versuchsanlagen zur Prüfung durch Wirtschaft und Wissenschaft an, z.B. das Projekt INAPRO.

Im gemäßigten bis subtropischen Klima ist diese Kunst der Agrarwirtschaft bisher jedoch nur eine Chance, deren Techniken wie auch Zusammenhänge noch entwickelt und gelernt werden müssen. Der Weg zur nachhaltigen Bioponics ist noch nicht gegangen, Gemüsefische gehören noch in der Bereich Science-Fiction, die Erfahrungen in diesem komplexen Sektor sind wenigen vorbehalten. Es dominieren kleine Gewächshaussysteme im Eigenbau, Stadtgärten mit "Koi-Anschluss", die klimatische Transformation mit ökologischer Integration ist noch nicht erfolgt.

Aquaponiker, ein in Entwicklung stehender Beruf
  
Doch sind es gerade solche Herausforderungen die uns dazu bewegen neue Technologien zu entwickeln. Was wir benötigen sind regional taugliche Anbausysteme welche mit unserem Klima vor Ort sowie mit unseren Menschen betrieben werden können. Dann erreichen wir Nachhaltigkeit. Innovative Technik verlangt offenes Denken. Weiterentwicklungen in den Formen des Gemüsebaus wie in denen der Fischzucht sind notwendig. Zur Symbiose beider existiert eine biologisch orientierte Prozesstechnik die beherrscht werden will.
 
Dazu sind neue Berufe oder weiter führende Ausbildung in den Bestehenden notwendig. In der Smartfisch Akademie für integrale Methoden in Eberswalde bei Berlin wurde diese Bildung in erster Instanz geschaffen. Ein noch nicht anerkannter Beruf ist entstanden. Biologen, Landwirte, Fischwirte oder einfach nur Selbstversorger versuchen dort das Wissen zu erlangen, was sie zur Konstruktion oder zum Betrieb eines aquaponischen Kreislaufs benötigen. Das Bild des "Aquaponikers" ist entstanden. Ob dies genügt wird sich zeigen, es ist ein Anfang für Pioniere.

Denn neben den üblichen Startschwierigkeiten neuer Methoden besitzt die Aquaponik das Potential zur Vielfalt, der daraus resultierende Ausbildungsgang die Hürde der Strukturierung. Was Aquaponik ist lässt sich daher gliedern in eng gefasste Definitionen oder weit reichende Anwendungen.
  
Neben dem Unterricht erleben die Teilnehmer die noch wenigen Anlagen in Deutschland, besuchen Praktika und treffen auf Gleichgesinnte, stoßen auf kontroverse Diskussionen und eine neue Bewegung zur Ökologisierung unserer Landwirtschaft, egal ab mit oder ohne „Bio“. Ein Beispiel dafür sind die Berliner Topfarmers. Hier werden erstmals in Deutschland Kriterien zur Stickstoff Balance eingehalten, bestehende regionale Systeme genutzt.



Abbildungen:
R. Fisch
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